In Touch

Nadja el Eid & Bernd Knappe

 

Nadja El Eid


Contemporary dance has inspired and accompanied me in my life in many ways -
in 2011 I discovered my love for contact improvisation as a spacious research space.
I experience the motivation and joy to teach CI in making dance an accessible
resource for everyone. On the basis of my further therapeutic training and
ongoing training as a Hakomi therapist, I am interested in the connection between
dance, art and life practice. 
I am fascinated by researching how we can better understand each other and
experience ourselfs more vividly in manifold connections of mind and body.
How we find new choices beyond automatisms in order to be able to
design more self-determined. 
To be instead of having to become ...................whatever this is for us

dt.

Zeitgenössischer Tanz hat mich in meinem Leben vielfältig begeistert 
und begleitet.
2011 entdeckte ich die Liebe zu Kontaktimprovisation 
als weiträumigen Forschungsraum.
Die Motivation und Freude CI zu 
unterrichten erlebe ich darin Tanz als Ressource für alle zugänglich 
zu machen.
Auf der Basis meiner therapeutischen Fortbildungen und 
laufenden Ausbildung  zur Hakomi-Therapeutin
interessiert mich die 
Verbindung zwischen Tanz, Kunst und Lebenspraxis.
 Mich fasziniert wie wir uns in
vielfältigen Verbindungen von Geist und Körper 
besser verstehen lernen und lebendiger erleben können.
Wie wir Jenseits von Automatismen neue Wahlmöglichkeiten finden können, 
um selbstbestimmer zu gestalten  .

Zu Sein, statt Werden zu müssen…………….was auch immer das für uns ist




Bernd Knappe

Since a few years Bernd is exclusively engaged in contactimprovisation,
after freelance work as painter, musician and architect.
In order to build up local CI-communities  he is teaching all around in Europe -
especially interested in the question, how people without a specialized dance background, body-training or knowledge can find an easy, effortless and playful
way into physical improvisation as an arts-form.
He supports and initiates integrative dance projects and cooperates  with „DanceAbility-International“.

dt.
beschäftigt sich mit Kontaktimprovisation als zeitgenössische Kunstform, nach freiberuflicher Tätigkeit als
Maler, Musiker und Architekt. Um lokale CI-Communities aufzubauen, unterrichtet er in ganz Europa.
Eine besondere Aufmerksamkeit widmet er dabei der Frage,
wie Menschen auch ohne spezialisiertes Training, Körperwissen oder außergewöhnliche
Bewegungserfahrungen dennoch einfach, spielerisch und unbefangen miteinander improvisieren können.
Er unterstüzt und initiiert inklusive Tanzprojekte und kooperiert
mit „DanceAbility-International“.

 

about yes and about no in the dance
......lost and found in the Jam

Have you ever had the feeling that you are stuck on one spot?
doesn't get in or out of the jam?
Something is wrong?
With you? With the others?
With the others?
You're in the wrong movie?
Do you know the pressure to have to change yourself or something?
Dissatisfaction? Feeling unwell? Confusion?

We would like to learn from each other in this workshop.
In dance scenes and reflections we want to seek for choices and scope, for more self-determination in our cooperation.

We are interested in whether we gain more creative freedom when
we encounter each other with openness, benevolence and awareness.
How can we perceive our disasters more relaxed, without the feeling of having to follow feelings of failure, disappointment, spontaneous exit pulses and escape thoughts.

We want to find questions and answers from different perspectives:


How and when do we perceive our limits?
Is there a tool to confidently improvise with situations, even those that seem hopelessly limited to us at first?
How can we organize closeness and distance in physical contact?
 Can I stay connected in an authentic way?
How do we create the contact without the assumption of :
I have to please the other person?
What do we shape when we deform, to rather act politely or passively...? 
............and how is Yes connected to No?

The class is open for all levels of experience....also for people with visible and invisible restrictions....... Curiosity is enough.


Vom JA und vom NEIN
……lost and found in der Jam?

 

Hattet ihr auch schon mal das Gefühl, ihr klebt auf einer Stelle, kommt nicht rein oder raus aus der Jam?
Irgendwas stimmt nicht?
Mit euch?
Mit den Anderen?
Ihr seid im falschen Film?
Kennt ihr den Druck, euch oder etwas verändern zu müssen?
Unzufriedenheit? Unwohlsein? Verwirrung?

Wir wir möchten in diesem Workshop von einander lernen - wollen in Tanzszenen- und Reflexionen nach Wahlmöglichkeiten und Spielräumen für mehr Selbstbestimmung im Miteinander suchen.

Uns interessiert, ob wir mehr Gestaltungsfreiheit gewinnen, wenn
wir uns mit Offenheit, Wohlwollen und Bewusstheit begegnen.
Vielleicht gelingt es uns Krisenmomente gelassener wahrzunehmen,
Gefühlen des Versagens und Enttäuschens, spontanen Ausstiegsimpulsen
und Fluchtgedanken weniger zwingend die Regie zu überlassen.
Aus verschiedenen Perspektiven wollen wir Fragen und Antworten finden:


Wie und wann nehmen wir unsere Grenzen wahr?
Gibt es ein Handwerkszeug, um souverän mit Situationen zu improvisieren,
sogar solchen,
die uns zunächst aussichtslos begrenzt erscheinen?
Wie können wir Nähe und Distanz im physischen Kontakt organisieren?
Kann ich verbunden bleiben auf authentische Weise?
Wie gestalten wir den Kontakt ohne die Annahme, den anderen
etwas „recht“ machen zu müssen?
Was gestalten wir wenn wir uns verbiegen,
um lieber höflich oder passiv zu agieren…?
...............und wie steht Ja mit Nein in Verbindung?

Die Klasse ist offen für alle Erfahrungsstufen, auch für Menschen mit sichtbaren und unsichtbaren Einschränkungen. Neugier genügt.